Digitalisierung braucht neues Denken und den Faktor Mensch

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Die Dynamik, Komplexität und Expansion der Digitalisierung beunruhigen. Laut einer Studie der Initiative D21 vom Januar 2018 fühlt sich jeder Dritte in Deutschland hiervon überfordert. Vielleicht ist es eine Möglichkeit dies zu ändern, indem wir das Schlagwort Digitalisierung konkret machen, es in einzelne Anforderungen aufbrechen, um dann den gemeinsamen Nenner zu suchen.

Damit haben wir begonnen:
in einer Umfrage, in vielen Gesprächen und einer Diskussionsrunde und im Marktgespräch, zu dem wir QuerdenkerInnen aus unterschiedlichen Berufen und Altersgruppen eingeladen haben. Das Ergebnis war für uns alle verblüffend: Zum einen haben wir festgestellt, dass es nicht die Digitalkompetenz als solche gibt, sondern, dass sie all unsere Kompetenzen durchdringt und verändert. Sie ist also ein elementarer Bestandteil unseres beruflichen Daseins, so wie Mathematik und das Schreiben und so unterschiedlich in der Ausprägung wie unsere berufliche Arbeit. Zudem haben wir festgestellt, dass ein gutes, partnerschaftliches Miteinander mit wertschätzender Klarheit und einer unvoreingenommenen Neugier auf die Denkwelt des anderen die wesentliche Kompetenz der Zukunft ist. Dadurch gewinnt eine weitere wichtige Zukunftsanforderung – die Fähigkeit zu kritischem Denken (Critical Thinking) – erst an Schärfe. Die Kompetenz Critical Thinking definiert sich aber anders als erwartet: nicht problembezogen und andere (ab-) wertend – wie wir das alle gut können, sondern selbst-reflektiv, scharf-analytisch ohne vorschnelle Bewertung, offen-innovativ (an Grenzen denkend und darüberhinaus), intuitiv und strategisch-pragmatisch. Da steht ein Quantensprung für uns alle an – im Inneren und im Äußeren. Wir scheinen mit dieser Erkenntnis richtig zu liegen.Auf dem World Economic Forum 2018 wurden die folgenden 3 Fähigkeiten für zukunftsentscheidend erklärt: 1. Komplexe Problemlösungsfähigkeit, 2. Critical Thinking und 3. Kreativität.

Hierzu bieten wir Workshops, Coachings und HR-Projekte an:

  • Die Denkwerkstatt für Mitarbeitende und Führungskräfte
  • Workshops zu Team Building zwischen Digitale Immigrants und Natives
  • Mentoring für ein gelungenes Onboarding von EinsteigerInnen und der Bindung von LeistungsträgerInnen.
  • Positionscoaching in rapide ändernden Organisationen.
  • Unser Marktgespräch im Juni für HR-ManagerInnen, Personalverantwortliche und Führungskräfte im Unternehmen.
  • Das Verbund-Projekt Cross-Generation Digital Learning 

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In diesem Projekt, dass im Sommer 2018 starten soll, wird digitales Denken und Handeln im Unternehmen auf der operativen Ebene entwickelt: an der Maschine, an der Werkbank, am Schreibtisch. Also da, wo neue digitale Methoden, Abläufe, Produkte erfolgreich im Unternehmen eingesetzt werden oder auch nicht.
Mitarbeitende sollen zu aktiven MitgestalterInnen der digitalen Veränderung gemacht werden. Dazu braucht es eine offene Denk- und Dialogkultur und eine lösungsorientierte Zusammenarbeit in bewusst generationsübergreifend zusammengesetzten Tandems aus Digital Immigrants und Natives. Damit „Alt und Jung nicht munter aneinander vorbei arbeiten“.

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